German FAQ
From OSx86
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[edit] Allgemeines[edit] Worum geht es bei dem OSX86-Projekt?Es handelt sich um eine Website, die Themen im Zusammenhang mit dem Betrieb von OS X auf x86-Hardware behandelt. [edit] Was bedeutet das alles?Es bedeutet, dass Apple inzwischen das populäre Betriebssystem OS X soweit angepasst hat, dass es auf x86er PCs läuft. Als Ergebnis dessen können Sie OS X nun auf Ihrem herkömmlichen, in freundlichem Mausgrau gehaltenen PC laufen lassen oder auch auf neu erscheinender Apple-Hardware auf Basis von Intel-Prozessoren. Es steht ein Spickzettel mit den Definitionen vieler auf dieser Seite verwendete Begriffe im Wörterbuch der OSx86-Begriffe (engl.) zur Verfügung. [edit] Benötige ich keinen Mac um OS X zu betreiben?Nun, nicht wenn Sie einen Mac mit einer PowerPC-CPU meinen. Apple hat kürzlich den Wechsel von IBM/Freescale-PowerPC-CPUs zu Intel-x86-CPUs für Mitte 2006 angekündigt. Da bislang der einzige tatsächliche Unterschied zwischen PCs und Macs die CPU war, werden künftige Macs im Wesentlichen PCs sein. Apple hat schneller als geplant unlängst die ersten Intel-MACs angekündigt, den neu überholten iMAC Dualkern, den MAC Mini und das MacBook Pro. Notebooks mit Dualkern werden derzeit (mindestens) schon auf den Seiten von Acer zum Kauf angeboten. [edit] Wird Apple OS X für PCs verkaufen?Nein. Apple hat wiederholt geäuÃert, dass OS X für Intel-Prozessoren nur auf Apple-Hardware läuft. Natürlich könnte sich Apple das irgendwann anders überlegen. Erinnern Sie sich bitte, dass Steve Jobs auch geäuÃert hat, dass es in absehbarer Zeit keinen Video-iPod geben würde! Es gibt eine Menge gute Gründe für Apple, die Verbreitung von OSx86 auf nicht Apple-eigenen Computern zuzulassen. Dies könnte Apples Hardwareverkauf haloeffektähnlich so wie beim iPod one anschieben oder auch ganz einfach die Marktposition ihres Betriebssystems anheben. Wir werden sehen... Natürlich stellt das Ganze eine Riesendiskussion in der MAC-Community dar, weil die Veröffentlichung des MAC OS X für normale PCs auch zu einer ganzen Reihe Probleme führen könnte. Apples vernehmlichster Grund für den Vertrieb ihrer eigenen Computer ist nunmal das Betriebssystem. Würde Apples Betriebssystem in groÃem Stil raubkopiert, würde Apple keinen Profit mehr damit machen. Zudem gibt es das Treiberproblem. Apple müsste mit einer sehr groÃen Anzahl von Hardwareherstellern kooperieren, was wiederum zu einer Verschiebung der Prioritäten zu Ungunsten der besseren Entwicklung und neuer Features führen würde. [edit] Macs werden also einfach so wie PCs sein, OS X wird aber nur auf Macs funktionieren?Genau. Apple macht sein Geld mit Hardware, also muss Apple sicherstellen, auch in Zukunft Macs zu verkaufen. (Anmerkung des Ãbersetzers: Apple hat früher bereits sein Betriebssystem lizenziert, diese Lizenzierung aber wieder eingestellt.) [edit] Was hat das für Auswirkungen auf PearPC?PearPC ist ein Emulator, der die PowerPC-Version von OS X auf einem PC laufen lässt. Er ist sehr kompatibel aber auch extrem langsam. Da Apple nunmehr in Richtung der (Intel) x86-CPUs wechselt, gibt es für die Emulation der vorigen CPU auf dem PC keine Notwendigkeit mehr, was natürlich zu einer wesentlich schnelleren Lösung führt. [edit] Das Developer-Kit[edit] Ich habe von einem DMG/ISO Image von OS X für Intel bei Bittorrent gehört - Was ist das?Das ist eine Version vom Intel-OS X, die aber ausschlieÃlich für die Installation auf Apple gedacht ist. Sie läuft nur auf Apple-spezifischer Hardware, es sei denn, man würde umfangreiche Ãnderungen vornehmen, was wiederum dazu führt, dass diese Datei illegal ist. Apple's EULA zugrunde legend darf man dieses File weder besitzen noch versuchen, es zum Laufen zu bringen. Ferner - mehr oder weniger in Abhängigkeit der jeweils in Ihrem Land gültigen Rechtsprechung - sind auch der Up- oder Download der Datei sowie die Weitergabe und/oder die Installation illegal. [edit] Was passiert, wenn ich die DVD dieses Developer Kit habe? Läuft die auf meinem PC?Nein. Die original Developer Kit Installations-DVD oder alle identischen Kopien werden ausschlieÃlich auf den Maschinen laufen, die zusammen mit dem Kit ausgeliefert wurden. [edit] Der Developer Intel-Mac sieht aus wie ein herkömmlicher PC. Ist er auch einer?Grundsätzlich ja. Er besitzt eine standard Pentium IV CPU und ein Intel Mainboard. Zusätzlich enthält er ein TPM-Modul von Infineon. Er hat ein PC-BIOS (mit BIOS-Setup und allem, was man kennt) und benutzt sogar eine PC-Partitionstabelle. Das bedeutet aber nicht, dass der endgültige Intel Mac, der dieses Jahr erscheint, genauso bleiben wird. Apple sagt dazu, dass sie keine OpenFirmware oder ein Mac-spezifisches Dateisystem benutzen werden, aber sie haben noch nicht bestätigt, dass sie das PC-BIOS und/oder die PC-Dateisysteme benutzen wollen. [edit] Unterstützt das Developer Kit x86_64- / AMD64- oder EM64T-Syteme?Die Hardware macht das aber OS X für Intel ist bislang nur für den 32bit-Betrieb compiliert worden. Die ersten Intel-Macs werden als 32bit-Machinen erwartet. Die Intelversion des Developer Kit von OS X wird wir auch mit SSE3-Unterstützung compiliert. [edit] Also läuft das Developer Kit der Intel-OS X Version nur auf SSE3 Prozessoren?Jepp. Es braucht einen Pentium IV oder einen Athlon 64 ("Venice-" oder "San Diego"-Kern), um Rosetta laufen zu lassen, ohne patchen zu müssen. Man kann mit SSE2 ohne Rosetta arbeiten aber es gibt keine Unterstützung für PPC-Code. Der Kernel kann aber auch gepatched werden um Rosetta zu befähigen, mit SSE2-CPUs zu laufen, indem die SSE3 Instruktionen in Echtzeit übersetzt werden. Möglicherweise benötigt die Veröffentlichungsversion von Intel-OS X kein SSE3 aber das (unmodifizierte) Original der Developer Kit Installations DVD benötigt SSE3 zwingend um zu funktionieren. [edit] Welche Hardware wäre zur Hardware des Developer Kit äquivalent?- CPU: Muss SSE3 unterstützen, - Chipsatz: Intel 915 (andere könnten funktionieren, solange sie ICH4 oder ICH5 unterstützen) - GPU: Intel Graphics Media Accelerator 900 - Mainboard: Intel D915GUXLK Bitte schauen Sie hier nach möglichen Konfigurationen des Boards (engl.) [edit] Woran kann ich erkennen ob mein Prozessor SSE2 oder SSE3 untersützt?Benutzen Sie cpu-z, CrystalCPUID, wcpuid oder 'cat /proc/cpuinfo', um das heraus zu bekommen. [edit] Wo ist otool auf der Developer Kit Installations DVD?Entpacken Sie es mit pax aus dem Archive.bom. (Brickster) /System/Installation1/Packages/Xcode Tools, in einem Archive.pax.gz in der DeveloperTools.pkg (Pip) Andernfalls könnte es aus Xcode erreichbar sein. [edit] Wo sind die Kernel-Extensions (kexts)?Dem Grunde nach sind das Treiber, die OS X helfen, mit verschiedener Hardware Ihres Systems zu interagieren. Sie bedienen alles von der Grafikkarte bis zur Festplatte. Sie können sie finden in Ihrer OS X System-DVD unter /System/Library/Extensions. [edit] Wie konvertiere ich ein .DMG- zu einem .ISO- oder .IMG-Image?- Installieren Sie UltraISO, gehen Sie zu Werkzeuge/Konvertieren (oder english analog)... Dann wählen Sie das .dmg-Image aus und stellen den Output auf .ISO - Dann mounten Sie das .IMG in einem Drive-Emulator wie z.B. Alcohol 120% oder Nero Image Drive - Danach installieren Sie Transmac, gehen zu Tools|Disk/CD Edit|Save Image of Disk/CD und geben das emulierte Laufwerk als Quelllaufwerk an sowie das Ziel-.IMG. Alternativ: Transmac bietet (zumindest in der Version 7.4) Unter Tools->CD/Disk/DVD Image->Expand compressed .dmf Image die Möglichkeit direkt ein Iso zu erzeugen. [edit] Hardware[edit] Wird der NForce-Chipsatz im SATA-Betrieb unterstützt?Ja, durch das Editieren der Kernel-Extension AppleVIAATA mit Ihren nForce-device-IDs kriegen Sie SATA ans Laufen. Bitte suchen Sie im Forum nach mehr Informationen. [edit] Werden SoundBlaster Live oder SoundBlaster Audigy unterstützt?Ja/nein. Die Sounblaster PCI 128 läuft unter OSX, die Audigy leider (noch) nicht. Es wird aber an einem Treiber fuer die Audigy gearbeitet. Eine gute Empfehlung ist die Soundblaster Live USB, die läuft fantastisch. [edit] Entwicklung ***nicht fertig!!!***[edit] Rechtliches ***nicht fertig!!!***[edit] Installation eines Mac OS X auf X86-Hardware:Edit: März 2006: OSX 10.4.1 für x86 ist alt (die erste OSX86 Version) und wird nicht mehr unterstützt, es lohnt sich nicht mehr das auf einen PC zu installieren auÃer zu Testzwecken.
- Eine mindestens 8 GB groÃe Platte (darf auch gröÃer sein). Es muss eine separate Festplatte sein, keine Partition. Ich benutze eine alte 10 GB Notebook-Platte, die ich tauschen muss, wenn ich wieder Linux brauche (30 sec.), im Desktop kann man zumindest ein "dual boot" mit zwei Platten machen. - Eine Datenplatte (nur lesbar reicht). Das Image, welches auf Platte geschrieben wird, ist fast 7 GB groÃ, das passt nicht auf eine CD oder DVD. Geht auch übers Netzwerk: einfach ein ftp-, smb- oder nfs-Verzeichnis mounten falls ein Server zur Verfügung steht. - Das Image "deadmoo"; läuft auch in VMware, es vor der Installation erst mal zu testen ist kein schlechter Gedanke. - Viel Zeit und Lust, bis das Ding lauffähig ist. - ausreichend Bier
- Eine root shell öffnen: Rechte Maustaste â Terminal session â Rxvt super user und dann folgenden Befehl eingeben: # fdisk -l (zeigt mir die Partitionen an) In meinem Fall: /dev/hda 1 33315 16790728+ und /dev/sda1 1 18433 18875376 c W95 FAT32 (LBA) /dev/sda2 18434 38154 20194304 83 Linux /dev/hda ist meine 15 GB Festplatte im Laptop (Ziel Laufwerk). Die ist nicht partitioniert oder formatiert /dev/sda1 (FAT32)und /dev/sda2 (EXT3) sind 2*20 GB Partitionen von einer 40 GB USB-Festplatte. Auf /dev/sda2 ist das Image (Quell-Laufwerk). Laufwerksbezeichnungen unter Linux : ATA-Laufwerke: hda = ide0 Master hdb = ide0 Slave hdc = ide1 Master hdd = ide1 Slave SATA-Laufwerke und USB-Laufwerke: sda = Laufwerk 1 sdb = Laufwerk 2 sdc = Laufwerk 3 usw. Falls keine Zahl dahinter steht, ist es entweder nicht partitioniert oder nur eine. Bei mehreren Partitionen wird durchnummeriert. Da es insgesamt nur 3 primäre Partitionen geben kann (unabhängig vom OS), ist die 4. die erweiterte und ab der 5. beginnen die logischen Laufwerke innerhalb der erweiterten. Zwei Beipiele: /dev/hdb6 (2. logisches Laufwerk in der erweiterten Partition von Laufwerk ide0 slave) /dev/sda1 (1. primäre Partition von Laufwerk 1, USB oder SATA) Kompliziert, dafür kann ich jedoch Partitionen einer Festplatte genau zuordnen, im Gegensatz zu D: oder F: Hier MUSS man sich mit « fdisk -l » seine Quell- und Ziellaufwerke merken, nicht blind meine Werte übernehmen! Installation: Root-Shell öffnen und folgende Befehle eingeben. Auf die genaue Syntax achten, sonst löscht man sich unter Umständen seine Datenplatte! # mkdir /mein (Verzeichnis /mein im RAM erstellen) # mount /dev/sda2 /mein (Quell-Laufwerk ins Verzeichnis /mein mounten) WICHTIG: /dev/sda2 muss durch EURE Datenpartition geändert werden (aus fdisk -l rausgelesen). # cd /mein (ins Verzeichnis /mein wechseln) # ls -s (Inhalt des Verzeichnisses ansehen mit DateigröÃe). Bei mir kommt raus:
6297084 tiger-x86-flat.img 12 tiger-x86.nvram 28 vmware-0.log
4 docs 4 tiger-x86.vmdk 28 vmware-1.log
1444 floppy.flp 0 tiger-x86.vmsd 28 vmware-2.log
Die 6297084 Byte groÃe Datei « tiger-x86-flat.img » ist wichtig. Die braucht man. # dd if=tiger-x86-flat.img of=/dev/hda bs=16k (Das Image tiger-x86-flat auf die Platte aufspielen mit 16k Blocksize) Jetzt heiÃt es abwarten, vom Programm kommt keine Rückmeldung. Erst wenn es fertig ist, erscheint eine Ausgabe, wie lange es gedauert hat. Bei mir 8338s, also ungefähr 2 Stunden und 20 Minuten. Nun kommt das besagte Bier ins Spiel um die Wartezeit zu überbrücken. 2 ½ Stunden später: Wenn die Textmeldung erscheint war's das mit der Installation. Jetzt erst mal folgendes eingeben (optional): # cfdisk /dev/hda Den restlichen freien Platz auf der Platte partitionieren. Beispiel: eine FAT32-Partition mit dem Rest erstellen, um eine Datenpartition für Mac OS X zu haben. Man kann auch später mal Windows, Linux oder Unix als dual-boot installieren. Für 'ne Datenplatte bietet sich FAT32 an, da alle 4 OS darauf zugreifen können. Den Rechner rebooten und hoffen, dass Mac OS X startet. Wenn nicht, beim Bootscreen eine beliebige Taste drücken und mit der Option -x booten (failsafe, ohne -x bootet er bei mir auch nicht), fertig. Nach dem Bootvorgang fragt er dieses Passwort ab: bovinity Mac OS X sollte jetzt gestartet sein.
-Solltet ihr nach dem root Passwort gefragt werden, so müsst ihr das y in bovinity durch z ersetzen. Das Deadmoo Image hat nämlich eine amerikanische Tastatur eingestellt. - Einige Leute haben immer 100 % CPU-Auslastung, einfach die Datei "AppleTPMACPI.kext" (TPM-Ãberprüfung) löschen, dann sollte es besser sein. Terminal öffnen und folgendes eingeben:
Neustarten und es ist jetzt viel schneller.
Neustarten und das System bootet jetzt evtl. ohne "-x" und vielleicht funktioniert dadurch auch der Sound.
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Gruà .
